GPS Tracker i-gotU GT-200e im Test!

Vor ein paar Wochen schrieb mich die Firma Mobile Action an und wollte dass ich Ihr Produkt i-gotU GT-200e teste. Da ich schon vorher GPS Software getestet habe (siehe GPS Cycle Computer) und mich allgemein dieser Tracker interessiert hat, habe ich natürlich freudig zugestimmt.

Nach nur wenigen Tagen hatte ich das Paket mit dem Empfänger erhalten. In der Verpackung enthalten sind das Gerät, ein Lade- und Übertragungskabel und ein Band zum Befestigen.

verpackung Recht praktisch finde ich, dass es nur ein Kabel sowohl zum Laden des Gerätes als auch zum Übertragen der Daten gibt. Immer wieder ärgere ich mich bei meiner alten Digicam, dass ich 2 unterschiedliche dafür brauche :)

Um das Device kann man einen Gummimantel anlegen, der es erlaubt das Befestigungsband zu montieren. Ebenso kann man auf der rechten oberen Ecke eine Schlaufe (ähnlich bei Handys oder Digicams) durchziehen. Leider ist keine Schlaufe im Umfang dabei und ebenso kein Klips. Das heißt, man muss sich das Gerät immer umbinden und kann es leider nirgends anklipsen. Ein Klips im Style von Apples IPod Shuffle Gen3 hätte mich vor allem beim laufen gefreut. Aber dazu nachher mehr.

sizeAuch nicht schlecht sind die Abmessungen des Gerätes. Um das ganze einmal plakativ zu zeigen, habe ich das Gerät neben eine 1-Euro Münze gelegt.

Man kann dadurch gut sehen, dass es in etwa in der Gröߟe eines Fahrradtachos ist, wenn auch ein wenig dicker.

Das Gewicht des Gerätes beträgt 42 Gramm.

Wozu braucht man nun so ein Gerät?
Im Gegensatz zu Navigationsgeräten oder anderen üblich bekannten GPS Empfängern, hat es kein Display. Das braucht ein Tracker auch nicht. Es soll lediglich die Strecke aufzeichnen die man zurücklegt, um sie dann auf seinen Computer laden zu können. Der Fokus bei einem solchen Gerät liegt in meinen Augen in einer langen Akkulaufzeit, einer wetterfesten Hülle und einer geringen Größe bei maximalen Speicher.

Dieses Gerät besitzt allerdings auch noch eine Bluetooth Schnittstelle um die GPS Daten mit anderen Geräten teilen zu können. Das finde ich, ist ein besonders gutes Feature! Denn wenn man sich irgendwo verläuft, kann man das Handy verwenden um sich zumindest die aktuelle Position auszugeben.

Aber auch Navigationssoftware auf Mobiltelefonen die kein GPS besitzten, kann dadurch verwendet werden. Leider konnte ich dieses Feature nicht testen, da mein Handy (Xperia X1) es nicht ermöglicht, über JavaME das Bluetooth Modul anzusprechen und damit meine Testsoftware zu verwenden. Ich versuche diesen Test später einmal nachzuholen.

Kommen wir nun zu meinen Tests!

Test 1: Einfach los!

Meiner Meinung nach muss ein solches Gerät ohne langer Spielerei funktionieren. Deswegen habe ich es kurzerhand genommen und bei einer Fahrt in die Stadt verwendet. Laut Anleitung einfach den Button 1,5 Sekunden drücken und los.

Gesagt getan habe ich den Button gedrückt und auf die Armatur des Autos “geworfen”. Am Ziel angekommen habe ich es abgeschaltet und beim Heimweg das selbe noch einmal.

Zuhause habe ich das Gerät angeschlossen und war doch überrascht, dass es so gut funktioniert hat. Meine Strecke wurde aufgezeichnet und die hin und Retourfahrt waren in 2 unterschiedlichen Farben. Einzig beim zurückfahren brauchte das Gerät doch länger die Satelliten zu finden und die Strecke ging aufgrund meiner Rücksichtslosigkeit verloren. :)

Über die mitgelieferte Software kann man die Strecke auch gleich auf a-trip.com hochladen und teilen. Bis zu 100MB werden einem dort zur Verfügung gestellt. Auf meine Anfrage bezüglich weiterer MB wurde mir erklärt, dass dies künftig möglich sein wird, jedoch noch weiterer Planung bedarf. Wird allerdings eine Route als TOP bewertet, dann befindet sie sich außerhalb dieser 100MB Grenze.

Diese Teststrecke findet ihr unter http://www.a-trip.com/tracks/view/33543

Man muss allerdings seine Strecke nicht hochladen. Man kann sie auch in GPX oder MHT konvertieren oder aber auch einfach nur in der Software verwalten.

Test2: Laufen mit i-gotU

Beim laufen möchte ich natürlich so wenig wie möglich an meinen Körper haben. Nicht einmal eine Uhr will ich haben. Also wohin mit dem i-gotU Receiver? Nach kurzem überlegen kam mir die Lösung! Einfach auf den Schuh befestigen!

schuhKlar reicht das Band auch aus den Receiver am Handgelenk zu befestigen, doch das fand ich persönlich nicht angenehm. Die Befestigung am Schuh war einfach ideal für mich. Das Gewicht des Gerätes war nicht merkbar und während des Laufens musste ich sogar kontrollieren, ob ich es eh noch nicht verloren hatte, weil so gut gehalten hat :)

Auch diese Strecke habe ich wieder auf a-trip.com hochgeladen und ihr könnt sie über http://www.a-trip.com/tracks/view/33544 aufrufen. Man merkt gleich die sportlichere Ansicht die ebenso auch Höhenmeter etc. anzeigt.

Test3: Radfahren und Geotagging

Als vorletzten Test wollte ich noch während einer Radfahrt das Geotagging ausprobieren. Das ist jetzt nicht unbedingt ein Feature des Gerätes als mehr auch der beigelegten Software. Ziel ist es, mithilfe der mitgetrackten Strecke, festzustellen wo die Fotos mit der Digicam aufgenommen wurden und sie dann geeignet auf eine Karte zu platzieren.

rad_seite

In meinem Test bin ich wieder eine Route auf der Donauinsel abgefahren und habe dabei während des Fahrens fotografiert. Zu Hause angekommen habe ich die Fotos sowie die Strecke in das Programm gespielt und dieses hat dann die Strecke generiert, welche ihr unter http://www.a-trip.com/tracks/view/33542 betrachten könnt. Ebenso spielt die Software die berechnete Geoinformation in die EXIF Header der Fotos zurück und ermöglicht so anderer Software auch auf diese Information zuzugreifen.

Trotz dessen, dass ich mich im schnitt mit 21km/h bewegt habe, hat die Software die Bilder auf ca. 10m genau setzten können. Ich finde das wirklich gut! Will man die Fotos genauer platziert haben, sollte man einfach nur länger am betreffenden Punkt stehen bleiben. Doch wer braucht das schon genauer?

rad_nah

Test4: Die Wasserleitung VS i-gotU

Wie bereits erwähnt muss so ein Gerät auch Wetterfest sein. Um das schnell zu testen, habe ich es einfach einmal unter meine Wasserleitung gehalten. Nach ein paar Sekunden habe ich das Gerät wieder aus dem Wasserstrahl geholt und es funktioniert noch immer einwandfrei. Somit ist dieser Test auch zu meiner Zufriedenheit erledigt :)

FAZIT:

Also ich bin sehr Zufrieden mit diesem Produkt. Es ist einfach zu bedienen, wiegt wenig und macht einen wetterfesten Eindruck (siehe Test4). Der Preis mit ca. 79€ ist auch günstig. Man kann ihn sowohl als externen GPS Empfänger verwenden als auch schön zum tracken seiner strecken. Durch das geringe Gewicht und die einfachen Befestigungsmöglichkeiten ist es ziemlich gut zum Einsetzten.

In meinen Tests ist mir jetzt nichts besonders negativ aufgefallen. Gerade die Software könnte noch ein wenig überarbeitet werden. Denn um den Titel einer Strecke zu ändern muss man doch recht kompliziert durchs Menü gehen :) Auch das ich auf der Karte mit dem mittleren Mausrad nicht zoomen konnte störte mich ein wenig :D

Alles in allem ein gutes Gerät das ich nur empfehlen kann.

Ich werde noch einiges weiter testen und wenn mir etwas besonders auffällt, erfährt ihr es als erstes :) Demnächst gehe ich auch wandern und beim Snowboarden den Winter wird das Gerät sicher nicht fehlen!

Edit: Habe die Modellnummer noch hinzugefügt um Verwechslungen vorzubeugen. Außerdem habe ich mich im Preis verschaut. Dies wurde nun korrigiert.

Qando – Test

Die WienerLinien und der Verkehrsbund Ost-Region stellen seit kurzem ein neues Mobiles Service zur Verfügung. Es nennt sich QANDO und soll immer genau über Fahrpläne und Abfahrtszeiten der öffentlichen Verkehrsmittel informieren. Die Auswahl der unterstützen Geräte ist sehr groß! Es gibt Versionen für JavaMe, Windows Mobile, IPhone, Nokia und Blackberry.

Da ich sehr oft mit den WienerLinien unterwegs bin, habe ich natürlich sofort das Programm für Windows Mobile downgeloadet und getestet.

Startet man das Programm so kommt man direkt in das Hauptmenü.

qando_hauptmenu

Wie man gleich sehen kann, wird die oberste WindowsMobile Leiste von diesem Quandobalken überschrieben. Das finde ich schon sehr schlecht, da man jetzt weder die Uhrzeit mehr sehen kann, noch andere wichtige Informationen die einem über diese Leite übermittelt werden (z.b. SMS Empfang etc.)

Die einzelnen Menüpunkte sind viel zu klein als das man sie gut mit dem Finger wählen kann. Vor allem bei Untermenüs oder der Scrollleiste wird das ganze dann ohne Stift zum Alptraum.

Die Fahrplanauskunft funktioniert wie auf www.wienerlinien.at. Einfach Start und Zielpunkt auswählen und schon bekommt man eine Route präsentiert. Dabei kann man seine GPS Position genauso verwenden wie Adresseangaben und Stationsamen. Ebenso wie auf der Homepage lassen sich kleine Kartenausschnitte anzeigen. Leider sind diese meiner Meinung nach oftmals viel zu klein. Man kann sie nicht scrollen und bekommt deshalb oftmals keinen ausreichenden Überblick.

Hier 3 Screenshots für die Fahrtplanauskunft von Reumannplatz zum Stephansplatz.

qando_fahrplan1 qando_fahrplan2 qando_fahrplan3

Die Echtzeitanzeige ist wirklich cool :) Man gibt einen Stationsbaneb an und erhält die dortige Abfahrtsanzeige. Ich habe mich jetzt nicht neben eine gestellt und die Zeiten verglichen, aber bin mit einen Bus gefahren und habe Stationen gewählt die vor mir lagen. Es hat ziemlich gut gepasst. Allerdings aufgepasst! Sie funktionieren nur so gut wie die in den Stationen. Das heißt 5min muss nicht 5min bedeuten, weil ja der Bus mal schneller und langsamer als geplant vorran kommen kann! Außerdem ist mir nicht ganz klar, warum ich keine Anzeigen von U Bahnen erhalten habe. Auch sind nicht alle Busse abgedeckt. Doch unter der grafischen Darstellung findet man noch als Text von allen Verkehrsmittel die nächsten Abfahrtszeiten als Text. Wenigstens was :)

qando_echtzeit1 qando_echtzeit2

Nett ist auch, dass man genau sieht was für ein Typ von Verkehrsmittel kommt. Also ein Doppelbus oder ein einfacher. Eine moderne ULF Straßenbahn, oder eine alte :) Negativ hingegen ist, dass man dauernd auf aktualisieren klicken muss. Hier hätte ich mir erwartet, dass alle 30Sekunden ein Autorefresh kommt! Außerdem baut sich bei jedem aktualisieren der ganze Bildschirm neu auf… Viel schöner wäre es, wenn sich nur die neuen Informationen überlagern würden. So hat man oftmals ein paar Sekunden einen weißen Schirm, bevor man wieder was sehen kann :)

Die restlichen Menüpunkte waren langweilig. Tickets brauche ich mir keine zu kaufen und die sonstigen Informationen sind kaum brauchbar. Gott sei dank kann man sich unter Optionen diese zusätzlichen Infos in den anderen Menüs deaktivieren!

MEIN FAZIT:

Für spontane und schnelle Information ist es recht nett, obwohl man sich mehr Finger-TouchSupport wünschen würde. Die Echtzeitanzeige ist prima, vor allem wenn man nicht ewig in der Station warten will, sondern den Bus genau timen möchte. Sollte man allerdings mehr Zeit für die Planung haben, würde ich weiterhin auf die Homepage der Wiener Linien schauen. Dort ist die Auskunft besser aufbereitet und man kann über GoogleMaps auch schöner die diversen Straßen anschauen, bevor man sich dort verläuft :D

Übrigens:

Die JavaME Version ist bei mir dauernd abgestürzt. Auch eine Freundin hatte Probleme mit ihrem Handy… Dieser Test ist nur für die WindowsMobile auf dem XperiaX1 gemacht worden. Ich nehme an durch das SDK vom IPhone wird dort z.b. der Finger-TouchSupport besser sein :)

GPS Cycle Computer Part II

Ich natte ja bereits über den GPS Cycle Computer berichtet (siehe hier). Da war ich nicht einmal 5km laufen ;-)

Inzwischen war ich auch schon des öfteren damit skaten und neulich auch radfahren! ;)

Jetzt möchte ich euch, zum Vergleich mit der letzten Strecke, noch eine kurze Fahrt auf der Donauinsel zeigen. Hier war ich ca. 30min radfahren.

Hier die Strecke auf der GoogleMaps Karte:

KML Datei

Leider habe ich am Fahrrad keine Halterung für mein Handy. Ich denke wenn man das Display live sieht, ist es noch interessanter. Auch bei den Skates muss das Handy in der Tasche bleiben. :(

Laufen mit GPS Cycle Computer

Durch meine Arbeitskollegen motiviert, gehe ich seit neuestem laufen. Meistens sind es zwischen 5 und 10km und derzeit bin ich auch noch nicht besonders schnell :) 10km laufe ich in etwa 60Minuten, je nach Wetter und Gelände brauche ich auch noch länger. :D

Aber darum gehts heute in meinen Post nicht. Ich wollte schon die ganze Zeit ein Programm, welches mir mittels GPS meine Distanz und Zeit mitschreibt. Dabei bin ich auf GPS Cycle Computer gestoßen.

Dieses Programm besitzt als Hautpanzeige ein Interface, welches einem Fahrradtacho ziemlich gleich kommt. Mit aktueller, maximaler und durchschnits- Geschwindigkeit, sowie zurückgelegter Distanz, erfüllt es meine Mindestanforderungen. Gleichzeitig zeichnet es allerdings auch die Bewegungen auf. Diese können dann in als gpx oder kml exportiert werden. Das Programm selber speichert sie in einem binären Format ab, was die Dateigröße positiv beeinflusst.

Ich habe das Programm heute einmal getestet. Eigentlich wollte ich 5km laufen, allerdings musste ich nach 3km Aufgrund einem Allergieanfall abbrechen und bin den letzten km (der dann spontan verkürzten Strecke) nur noch gegangen. Naja deswegen sagen die Ärzte immer ich soll keinen Sport wärend der Pollensaison machen… :)

Der erste Screenshot zeigt das Hauptmenü nach dem lauf, der 2. die Bewegungen welche das Programm mitgezeichnet hatte.

gps-cycle-computer-mainscreen gps-cycle-computer-map

Die Dateigröße des laufes war nur 16,1KB groß. Die daraus generierte kml Datei 46,9KB und die gpx Datei sogar 208KB groß. Ein ordentlicher unterschied!

Hier die Strecke auf der GoogleMaps Karte:

KML-Datei

Alles in allem ein empfehlenswertes Programm!

Pigeon! – ICQ für Windows Mobile

Vor knapp einem halben Jahr habe ich mir ein neues Handy gekauft: Das XPERIA X1 von Sony Ericsson. Ich bin noch immer sehr zu frieden mit diesem Handy, obwohl ich mir natürlich mit der Standardsoftware nicht genug gebe.

Deswegen probiere ich immer wieder neue Software aus, und heute stelle ich euch Pigeon vor!

PIGEON! ist sicher der beste ICQ Client für Windows Mobile der mir untergekommen ist. Ich habe zuvor Nibuzz und andere Sachen probiert. Aber entweder es ist nicht wirklich fingerfreundlich, die Schrift viel zu klein, das Design schlecht oder aber es gab immer wieder ConnectionproblePigeonScreenme.

Nicht so bei Pigeon! Es verbindet sich direkt mit dem ICQ Server, ohne lästigen Zwischenserver. Auch das ganze Menü lässt sich einfach mit den Fingern bedienen. Die Sounds und Symbole sind aus dem original ICQ übernommen.

Es speichert zu jedem Kontakt eine History und bietet vieles mehr. Mir persönlich gefällt es, dass sich das Programm im Querformat (wenn man die Tastatur ausfährt) sofort in den Chatmodus mit dem gewählten Kontakt schaltet und beim umschalten in den Hochformatmodus wieder die ganze Liste anzeigt.

Übrigens Pigeon gibt es auch ganz in Deutsch!

Da aber leider viele meiner Freunde jetzt nicht mehr ICQ sondern Skype nutzen, habe ich mir bereits den Skype Pannel für mein Xperia heruntergeladen. Sobald ich es ausreichend getestet habe, werde ich euch meine Meinung darüber wieder hier  präsentieren!

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