Bei meiner üblichen Datensicherung bin ich wieder einmal auf meinen alten Projektordner mit Dephiprogrammen gestoßen. Gelernt habe ich Delphi im Gymnasium als erste Programmiersprache (nach Q-Basic) und habe es auch danach nicht mehr verwendet. Dennoch sind in dieser Zeit (Ende 2003 – Anfang 2004) sehr lustige Programme entstanden!
Und weil ich es schade finde, dass diese so einfach in dem Ordner verkümmern werde ich euch eine Auswahl vorstellen:
Zu aller erst mein Notentrainer! Damals habe ich mit Gitarre spielen begonnen und hatte meine Probleme beim Notenlesen. Aufgrund meiner Feststellung, dass Tabs doch um einiges praktischer sind, kann ich auch heute nur Noten “buchstabieren” und nicht flüssig lesen, aber darum geht es hier ja nicht
In der Standardstimmung besitzt die Gitarre das Notenintervall vom E bis zum a” weswegen ich diesen auch im Violinschlüssel darstellen wollte! Die Aufgabe war simpel: Eine Note sollte zufällig erscheinen und mit einen gewissen Zeitdruck sollte man dann das richtige Ergebnis ausführen. Bei einer richtigen Antwort soll sich die Note grün, bei einer falschen Antwort rot färben. Folgender Screenshot stellt das Interface dar:
Funktioniert tadellos, vorausgesetzt man füllt auch wirklich etwas ins Textfeld aus. Ansonsten ist es leicht möglich eine ganze Spalte schwarz zu färben
Ein weiteres Programm ist meine tolle Uhr die ich programmiert habe
Ich wollte erstmals Vektoren auch außerhalb vom Mathematikunterricht benutzen müssen und bin auf die Idee gekommen eine analoge Uhr zu zeichnen. Weil mir das nicht gereicht hat, habe ich auch eine Stoppuhr versucht! Funktioniert wunderbar, bis auf meine naive Annahme, dass durch den zeit-gesteuerten Auslöser eine korrekte Stoppzeit möglich ist. Leider braucht der Rechenvorgang so lange, dass eine Sekunde auf der Stoppuhr weit länger braucht als dies definiert wäre